Aktuelles

Aktuelle Themen in der Ortsgemeinde Ingelbach
Straßenreinigung und Lichtraumprofilschnittes

Liebe Ingelbacher,

vielen Dank an diejenigen, welche der Aufforderung der Straßenreinigung und des Lichtraumprofilschnittes nachgekommen sind.

Leider wurde festgestellt, dass nicht jeder diese Arbeiten durchgeführt hat. Insbesondere an den Rückseiten der Grundstücke wurde weder die Straßenreinigungspflicht, noch der Rückschnitt gemäß des Lichtraumprofils beachtet. Dies ist jedoch wichtig, um vor allem für z.B. Müllabfuhr, Traktoren, etc. ein Passieren der Straßen und Wirtschaftswege möglich zu machen.

Ich bitte die betroffenen Grundstückseigentümer, bis zum 10. Oktober 2021, die Straße zu reinigen und die Äste zurückzuschneiden, da wir uns sonst gezwungen sehen, sie durch die Verbandsgemeinde anschreiben zu lassen.

Ein besonderer Dank geht an die Bürger, die ihre Grundstücke vorbildlich und unaufgefordert in Ordnung halten und gleichzeitig appelliere ich an die anderen, ebenfalls tätig zu werden, um das Erscheinungsbild unseres Dorfes zu verbessern.

Dirk Vohl
Ortsbürgermeister

Liebe Ingelbacher,

vielfach beeinträchtigen überhängende Bäume, Sträucher u. Hecken das Begehen oder Befahren der öffentlichen Straßen (einschließlich Gehweg) u. Wege und schränken oft auch die Lichtwirkung von Straßenlampen stark ein.

Noch viel öfter ist die Rinne nicht gekehrt wuchert Grünbewuchs auch über Gehweg- oder Straßenflächen und verhindert eine Benutzung dieser Flächen.

Ich bitte daher alle Grundstückseigentümer, ihre Straßenfront zu überprüfen und den Bewuchs bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, damit der öffentliche Straßenraum in seiner gesamten Breite verkehrssicher zu begehen und zu befahren ist. Auch die Äste von Bäumen sind im öffentlichen Verkehrsraum uns an Wirtschaftswegen bis auf eine Höhe von vier Meter zurückzuschneiden, damit LKW, Busse, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge sowie die Müllfahrzeuge nicht beeinträchtigt oder beschädigt werden. Im Bereich der Gehwege beträgt die erforderliche Höhe 2,50 m.

Die Eigentümer sind auch für das Freischneiden der Verkehrszeichen und den notwendigen Lichtraum im Bereich von Straßenlampen verantwortlich. Ich bitte auf diesem Wege dafür Sorge zu tragen, dass die Verkehrssicherheit nicht durch Sträucher und Hecken eingeschränkt wird.

Ich möchte mich besonders bei den Bürgern bedanken, die ihre Grundstücke vorbildlich und unaufgefordert in Ordnung halten und appelliere an die anderen, ebenfalls tätig zu werden, um das Erscheinungsbild unseres Dorfes zu verbessern.

Wenn der Hund mal muss

„Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos”, sagte einst der Schauspieler Heinz Rühmann. Hunde sind der sprichwörtlich „beste Freund des Menschen” und sind meist ein richtiges Familienmitglied.

Aber mindestens genauso viele Menschen ärgern sich über die Hunde und ihre Besitzer, wenn die nämlich nicht die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner wegräumen, sondern sie auf Wegen, Wiesen oder Sport und Kinderspielplätzen acht- und gedankenlos liegen lassen.

Natürlich muss der Hund auch mal. Sein Besitzer ist aber dafür verantwortlich, den Haufen wegzuräumen – und zwar überall und sofort! Das gilt auch für Wiesen, Feld und Wegeränder außerhalb vom Dorf sowie die Seitenstreifen von Straßen.

Es gibt immer wieder Beschwerden über Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht entfernen. Hundekot sieht nicht nur unschön aus, sondern kann Mensch und Tier auch krankmachen, wenn zum Beispiel Kinder auf dem Sportplatz oder Weidevieh auf den Wiesen mit ihm in Kontakt kommen. Im Sinne der Gemeinschaft bitte ich um Rücksichtnahme.

Dirk Vohl
Ortsbürgermeister

Bushaltestelle in Ingelbach mit
modernem Erscheinungsbild

Zukunftsfähig mit barrierefreier Einstiegsmöglichkeit

Eine der vier Ingelbacher Bushaltestellen wurde kürzlich umfassend umgestaltet. Neben einem modernen und ansprechenden Gesamteindruck stand auch der behindertengerechte Ausbau im Lastenheft. So wollten Ortsbürgermeister Dirk Vohl und der Ortsgemeinderat frühzeitig die Weichen für die Zukunft stellen. Die barrierefreie Erschließung des öffentlichen Nahverkehrs für körperlich Beeinträchtigte muss ein allgemeines politisches Anliegen sein und wird richtigerweise zunehmend verpflichtend.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Umbau ist gut gelungen, fügt sich harmonisch ins Ortsbild und wird von der Bevölkerung als Bereicherung der Gemeinde akzeptiert. Neben dem großzügigen Wartebereich wurde ein Bushäuschen in Fachwerkbauweise errichtet, das Schutz vor der Witterung bietet. Auf dem angrenzenden Rasen fand sich noch Platz für ein Spielgerät für die Allerkleinsten.

Eine konstruktive Kooperation der beteiligten Partner trug zum Erfolg der Umbaumaßnahme bei. Verbandsgemeinde und Kreisverwaltung kümmerten sich um Anträge und Baubegleitung, der Landesbetrieb Mobilität förderte den größten Teil der Kosten. Ortsgemeinde und Kreisverwaltung übernahmen den Restbetrag der Finanzierung.

Den Abschluss der Arbeiten stellte die Bepflanzung der angrenzenden Blumenbeete und die Abgrenzung mit einer Hainbuchenhecke dar. Positiv zu erwähnen und ein Indikator für eine intakte Dorfgemeinschaft ist, dass etliche Anwohnerinnen und Anwohner sich bereits verpflichtet haben, die Beete zu gießen und zu pflegen.

Neue Attraktion oberhalb von Ingelbach

Eine Waldliege ist seit einigen Wochen die Attraktion hoch über dem Dorf. Vorausgegangen war die Anfrage einiger Einwohner der Straße „Im Hauptgarten“ an Ortsbürgermeister Vohl, ob man nicht an dieser exponierten Stelle oberhalb des Dorfes eine Bank aufstellen könne. Dieser überlegte nach einem Treffen vor Ort nicht lange und bestellte bei den Westeifel Werken, einer Behindertenwerkstätte, umgehend eine sog. Waldliege. Mit Michael Schnaufer, Geschäftsführer der Karl Georg GmbH Ingelbach, war auch alsbald ein Sponsor gefunden. Ortsbürgermeister Vohl und einige freiwillige Helfer bauten die Bank schließlich auf. Sie bietet Alt und Jung beim Ausruhen einen schönen Ausblick über Ingelbach und Umgebung bis hin zu den Höhen des Siebengebirges und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ortsbürgermeister Vohl dankt allen am Gelingen des Projektes Beteiligten.

Weitere Bilder rund um die Waldliege finden Sie hier.

Sportjugend Rheinland zeichnet
Florian Vohl aus

AK-Kurier vom 19.03.2021 - Willi Simon

„Jung und aktiv“ so lautet das Jahresmotto der Sportjugend Rheinland 2021. Mit diesem Motto will die Sportjugend auf das vielfältige Engagement von jungen Menschen im Sport hinweisen und diesen für ihren Einsatz im Sport danken.

Ingelbach. Hierzu hat die Sportjugend Rheinland im Rahmen des Ehrenamtsförderpreises eine Sonderaktion gestartet. Jeden Monat wird stellvertretend ein junger Engagierter für seine Tätigkeit im Verein geehrt. Die Monatssieger erhalten einen kleinen Sachpreis und 100 Euro für die Jugendabteilung des Vereins. Man hofft so die Vereine zu ermutigen, mehr Jugendliche in die Vereinsarbeit aktiv einzubinden.

Auf Initiative der Jugendwartin bei der Sportjugend, Susanne Bayer wurde Florian Vohl von den Sportfreunden Ingelbach als der Ehrenamtliche des Monats Februar ausgewählt. Der 25-jährige ist schon von Kinderbeinen an Mitglied bei den Sportfreunden Ingelbach. Der von seinen Sportkameraden als herzensguter und fröhlicher Mensch beschriebene Sportler war bereits zwei Jahre als 2. Geschäftsführers aktiv, bevor er im letzten Jahr das Amt als 1. Geschäftsführer übernahm.

Mit Verwaltungsaufgaben wie den Verbandsmeldungen, Mitgliederlisten oder Zuschüssen ist Florian Vohl ebenso vertraut wie mit der Planung von Veranstaltungen und der Motivation der Vereinsmitglieder. Das Anliegen des jungen Engagierten ist die Gestaltung eines attraktiven Vereins, in dem junge Menschen sich einbringen können und Spaß am Vereinsleben haben.

Im Rahmen einer Videokonferenz wurde die Auszeichnung übergeben. Carina Meurer von der Sportjugend Rheinland moderierte die ViKO, an der Susanne Bayer, Vertreter der Spfr. Ingelbach, Jörg Ehlen, Ehrenamtsbeauftragter beim FVR und Florian Vohl teilnahmen. Viel Lobesworte gab es für Florian. „Er passt hervorragend in unsere Vereinsstruktur“, sagte Claus Weber, Vorsitzender der Sportfreunde. Es ist eine tolle Auszeichnung für junge Leute, die sich engagieren. Jörg Ehlen gratulierte im Namen des Fußballverbandes Rheinland, der ein eigenes Konzept mit ‚Junges Ehrenamt‘ anbietet und stellte ein weiteres Präsent für Florian in Aussicht. Susanne Bayer bezeichnete Vohl als ‚Motivator‘ und Carina Meurer bat „Mach weiter so“.

Bescheiden gab sich der so Geehrte „Engagieren ist für mich eine Selbstverständlichkeit“. Er ist auch für den Förderpreis im Sportbund Rheinland nominiert. ‚Einfach einmal Danke sagen‘ ist die Intention des Sportbundes Rheinland bei dieser Aktion. Fazit: zur Nachahmung für junge Vereinsmitglieder empfohlen ist das Engagement von Florian Vohl.

Erste Ortsgemeinderatssitzung als Videokonferenz

Altenkirchen, 4. Februar 2021

Der Ortsgemeinderat tagte erstmalig digital aus den eigenen Wohnzimmern und Büros heraus. Die Premiere ist geglückt. Als erste Ortsgemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld hat Ingelbach in Zeiten der Corona-Pandemie eine Ratssitzung als Videokonferenz abgehalten. Die Onlinesitzung konnte live mitverfolgt werden. Bis zu 10 Zuschauern waren während der ersten "Online-Schaltung" gleichzeitig online, um direkt von zuhause aus die Ratssitzung zu verfolgen. „Videokonferenzen sind kein Ersatz für Präsenzveranstaltungen. Aber in der jetzigen Zeit eine sehr gute und sichere Alternative.“ so Ortsbürgermeister Dirk Vohl. Auch die Sitzung am 8. März findet wieder digital statt. Die Einladung erfolgt wie gehabt.

Willkommensbesuche auch in 2020

Ortsbürgermeister Dirk Vohl konnte Ende September seine Willkommensbesuche bei Familien mit Neugeborenen fortsetzen. Sein Weg führte ihn diesmal in den Mühlenweg. Dort wohnen schon seit 2015 Konstantin Kuhn und Melanie Hof. Mitten in der Corona-Hochphase im März 2020 kam ihr kleiner Sohn Hannes auf die Welt. Im Namen der Ortsgemeinde wünschte Dirk Vohl der Familie alles Gute und überreichte ein Geschenk in Form eines kleinen finanziellen Zuschusses. Seit der Einführung im Jahr 2013 bekamen schon 30 Elternpaare und ihre Neugeborenen dieses „Begrüßungsgeld“.

Ingelbacherinnen und Ingelbacher engagagieren sich für Dorfverschönerung

Welche Faktoren sind entscheidend, ob wir uns in einem Dorf wohlfühlen? Sicherlich besteht ein großer Konsens, dass eine ansprechende Gestaltung der Außenanlagen dazu gehört. Dies zu realisieren, bedarf jedoch ausdauernder Bemühungen. Blumenbeete, Baumscheiben, Böschungen, Wegränder, Ehrenmal und Friedhof, allesamt auf Gemeindegrund müssen regelmäßig gesäubert, gepflegt oder bepflanzt werden.

Bisher übernahmen vorwiegend engagierte Ingelbacherinnen Patenschaften für bestimmte Bereiche und pflegten diese vorwiegend an Aktionstagen jeweils im Frühjahr und Herbst jeden Jahres. Obwohl etliche Einwohnerinnen durchgängig eigenverantwortlich die Dorfverschönerung weiter machten, verlor die Bewegung etwas Schwung, den es zu erneuern gilt. Beigeordnete Marietta Seemann-Mink und Anna Eichelhardt initiierten aus den Reihen des Ortsgemeinderats mit Andrea Vohl als engagierte Ingelbacherin eine Wiederbelebung der Dorfverschönerungsbewegung. Ein Aktionstag verbot sich allerdings wegen der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie, sodass einzelne oder kleine Gruppen mit entsprechendem Abstand tatkräftig zupackten.

Die Initiativgruppe und Ortsbürgermeister Dirk Vohl bedanken sich sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung bei den 20 Aktiven und den beiden Gemeindearbeitern. Sie alle tragen dazu bei, dass man sich in Ingelbach wohl fühlen kann. Der nächste Aktionstag soll im Herbst stattfinden, so die Corona-Lockerungen dies zulassen. „Wir werden rechtzeitig informieren und hoffen auf rege Teilnahme. Bisher sind ehrenamtlich vorwiegend Frauen dabei, vielleicht können wir ja auch Männer zur Unterstützung gewinnen, aber wir freuen uns über jeden Neuzugang“, so die Beigeordnete Marietta Seemann-Mink.

Weitere Bilder von der Dorfverschönerung finden Sie hier.

Ingelbach im SWR Fernsehen

Portrait am 27. März in der "Landesschau Rheinland-Pfalz"

In der Rubrik "Hierzuland" sendet das SWR Fernsehen liebevolle und sehenswerte Ortsportäts. Ein Beitrag über die Hauptstraße in Ingelbach läuft am 27.03.2020 ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz".

Ingelbach liegt im Landkreis Altenkirchen und hat etwa 500 Einwohner|innen. Umgeben von Wiesen und Mischwald leben die Menschen hier sehr ländlich.

Die Gemeinde gliedert sich in zwei Ortsteile: Niederingelbach und Oberingelbach. Oberingelbach wurde am 01. April 1939 in die Gemeinde Niederingelbach eingegliedert. Seit 1950 tragen beide zusammen den Namen Ingelbach. Stolpersteine in der Hauptstraße erinnern an Mitglieder der jüdischen Familie Veit. Sie wurde während des Nationalsozialismus deportiert.

Die Hauptstraße ist Ingelbachs Hauptmeile. Hier gibt's viel Unterschiedliches zu entdecken: Traditionelle chinesische Medizin, eine lebhafte Skatrunde, Galloway-Rinder und eine ungewöhnliche Wetterstation.